Montag, 25. März 2019

US-Präsident Trump | Israels Souveränität über Golan anerkannt |

US-Präsident Trump hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem die USA die Zugehörigkeit der syrischen Golanhöhen formell zu Israel anerkennen.
Stand: 25.03.2019 18:22 Uhr |
US-Präsident Donald Trump hat die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anerkannt. Er unterzeichnete bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Washington eine entsprechende Proklamation. Die Zeremonie fand im Weißen Haus statt.
Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg besetzt und 1981 annektiert. International ist dies nicht anerkannt. UN-Blauhelmsoldaten überwachen in dem Gebiet zwischen dem See Genezareth und Syriens Hauptstadt Damaskus einen Waffenstillstand von 1974. Seitdem war es auf dem Golan relativ ruhig. Doch im syrischen Bürgerkrieg wurde die Region wieder zum Brennpunkt mit Raketenangriffen aus Syrien und Israel. https://www.tagesschau.de/ausland/trump-golanhoehen-103.html?fbclid=IwAR0PR0gWrVFSA44DRLSemgXi62-8uhncXrfhX-67HvdFXqP24rEntQ6TXYQ
Kommentar: 
Norbert Haßler Der syrische Diktator hat große Teile seines eigenen Volkes mit iranischer russischer Hilfe abgeschlachtet. Es ist nur logisch das Israel die volle Souveränität über den Golan bekommen muss. LG

Samstag, 9. März 2019

Operation Nickel Grass

45. Jahrestages des Jom-Kippur-Krieges

Veranstaltung der Gruppe Flaschenpost anlässlich des 45. Jahrestages des Jom-Kippur-Krieges
Vortrag und Diskussion mit Uli Krug, Anselm Meyer und Alex Carstiuc
Der Jom-Kippur-Krieg (hebräisch מלחמת יום הכיפורים Milchemet Jom HaKippurim oder מלחמת יום כיפור Milchemet Jom Kippur) war ein Krieg vom 6. bis zum 25. Oktober 1973, der von Ägypten, Syrien und weiteren arabischen Staaten gegen Israel geführt wurde. Nach dem Palästinakrieg (1948/49), der Sueskrise (1956) und dem Sechstagekrieg von 1967 war er der vierte arabisch-israelische Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts.
Auf arabischer Seite wird der Krieg Ramadan-Krieg oder Oktoberkrieg (arabisch حرب أكتوبر, DMG Ḥarb Uktūbar oder حرب تشرين / Ḥarb Tišrīn) genannt, da er während des islamischen Fastenmonats Ramadan stattfand, der in jenem Jahr in den Oktober fiel. Oktoberkrieg wurde er auch in der DDR genannt. Die DDR wollte damit ihre Solidarität mit den angreifenden arabischen Armeen in  Kommunikation mit der Okoberrevolution herrstellen. Anm. Wobei in der DDR-Fachliteratur jedoch öfter die neutrale Bezeichnung vierter arabisch-israelischer Krieg verwendet wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Jom-Kippur-Krieg

Am Morgen des 6.Oktober 1973 überfielen 530.000 von der Sowjetunion ausgebildete und ausgerüstete Soldaten aus diversen arabischen Ländern den Staat Israel, der dieser Aggression gegenüber vollkommen unvorbereitet war. Nach anfänglichen großen Erfolgen der arabischen Armeen drohte dem Judenstaat der Untergang, selbst der Einsatz von Atomwaffen wurde in dieser verzweifelten Situation zur Verteidigung der Existenz Israels in Erwägung gezogen. Schließlich konnten die Angreifer nur nach massiven, verlustreichen Kämpfen und der intensiven militärischen Unterstützung durch die USA zurückgeschlagen werden. Indessen verweigerten die europäischen Regierungen Israel die Unterstützung aus Angst vor arabischen Gegenreaktionen. Vor allem die radikale Linke agierte spätestens seit dem Sechs-Tagekrieg 1967 unverhohlen antisemitisch gegen den „Aggressor“ Israel. Dass die bis heute größte Bedrohung Israels – der Jom-Kippur-Krieg – nicht im kollektiven Bewusstsein Europas und vor allem der europäischen Linken verankert ist, ist dabei bezeichnend: Dieser Angriff auf den Judenstaat ist ein verdrängter Krieg, widerlegt er doch das Zerrbild des von vielen Seiten unterstützten, stets überlegenen und siegreichen Israels und die suggerierte Opferrolle der arabischen Welt.
Ein M60-Panzer wird während der Operation Nickel Grass aus einer Lockheed C-5 Galaxy der USAF ausgeladen
Die Operation Nickel Grass (von der englischen Redewendung Throw a nickel on the grass, etwa Eine Münze ins Gras werfen) war eine strategische Lufttransport-Operation während des Jom-Kippur-Krieges vom 12. Oktober bis zum 14. November 1973, mit der Israel durch die USA unterstützt wurde. Auf 567 Flügen versorgte die US Air Force (USAF) Israel mit 22.325 Tonnen Panzern, Geschützen, Munition, Versorgungsgütern aller Art sowie mit Kampfflugzeugen. Im Einsatz waren schwere Transportflugzeuge der Typen Lockheed C-141 Starlifter und Lockheed C-5 Galaxy. Die Operation Nickel Grass trug maßgeblich dazu bei, dass die Streitkräfte Israels sich schnell von den anfänglichen Verlusten des Krieges erholten. Die neunstündigen Flüge führten von der Ostküste der USA über Atlantik und Mittelmeer mit einer Zwischenlandung auf der portugiesischen Azoreninsel Terceira nach Israel. Daher aus diesen und vielen anderen gilt es nur eins, die uneigeschränkte Solidarität zu Israel und den USA

Die drei Referenten beschäftigen sich in ihren Vorträgen mit dem Verlauf des Krieges und den europäischen Reaktionen, der antisemitischen Positionierung der Linken, den weitreichenden arabischen und israelischen Reaktionen auf den Krieg sowie der Bedeutung der ökonomischen Folgen für den neoliberalen Umbau der Wirtschaft.

Samstag, 16. Februar 2019

US-Vize-Präsident Mike Pence

US-Vize-Präsident Mike Pence mit seiner Frau Karen (r.) und Polens Präsident Duda (mit Ehefrau Agata) im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz

stellt nur die Fakten dar, dass antisemitische Regime in Teheran will in antisemitischer Hinsicht seinen Hauptfeind vernichten.

Und das islamistischeTerror-Regime | gibt dazu auch noch damit an. Wer wird den zweiten Holocaust aufhalten - die Linke oder die Friedensbewegung wird es nicht sein. Vielmehr haben wir mit ansehen müssen | wie auf der Münchner - Sicherheitskonferenz geschehen; dass sich deren Friedensdemo mit eindeutigen Signalen | als der Bündnispartner | zum  Staat-Putin, den islamischen Staat Iran und den Assad-Regime wieder einmal  her|gegeben hat. Das sind u. a. die Hauptverursacher  für Fluchtbewegungen und Krieg, aber das wird die besagte Fridensbande nie glauben. Es war immerhin die USA und einige osteuropäische Staaten die zu Israel und zur westlichen Zivilisation wirklich standen. Deutschlands - Nähe zum Iran wurde mal wieder überdeutlich | und genau  hier treffen sich viele deutsche Friedens-Linke wie Rechte (AfD, usw.) mit  der deutschen Bundesregierung | dessen Begeisterung für Nordstream 2, für die Macht-Putins oder für den Iran  gar selbst - immer echt ist. |  Israel und die USA brauchen unsere uneingeschränkte Solidarität. Ein zweiter Holocaust muss verhindert werden.

Freitag, 8. Februar 2019

Annalena Baerbock

stellt sich gegen Putins-Pipeline. die Pipeline würde das Vertrauen der osteuropäischen Nachbarn wie der Polen zur EU vollständig zerstören. / Und Nord Stream 2 würde den Machtaat-Putins stärken. Putin der Iran und Assad haben Syrien zerstört, viele Menschen sind dann geflohen. Auch rüstet Putin den Iran massive auf, zum Nachteil von Israel. Auch die USA stellt sich gegen Putins - Pipeline. / Stoppt Putin: Nord Stream 2 verhindert - damit Israel leben kann!!

Stärkt die transatlantische Solidarität!! 

Immerhin stellen sich manch Grüne und der US-Präsident Donals Trump gegen Nord-Stream-2 -. // Die Macht der Gewohnheit macht auf Dauer die Gewohnheit aus - ja und Putin ist dazu nicht alleine er hat die AfD https://afdkompakt.de/2018/08/09/diskussion-um-nord-stream-2-offenbart-vasallen-und-heuchler/ und die Linke, die in unterstützen. https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/nord-stream-2-lex-russland-nuetzt-nur-trump/ // Wirklich wahr, es sind am Ende nur Trump, Grüne, wir und der aktuelle US_Botschafter Richard Grenell - die sich gegen Nord Stream 2 https://twitter.com/antifagruppe // https://www.welt.de/debatte/kommentare/article187243434/Nord-Stream-2-Diese-Gaspipeline-ist-zutiefst-antieuropaeisch.html stellen. Was bleibt von Westen 

Montag, 10. Dezember 2018

Arabisch-christlicher Soldat: Israel hat die moralischste Armee der Welt

Israel sieht sich immer wieder Verleugnungen über seine Politik und Armee ausgesetzt. Das hat jedoch auch dazu geführt, dass Bürger von Minderheiten öffentlich auftreten und solche Halbwahrheiten und Lügen widerlegen.
Zu diesen Bürgern gehört Yoseph Haddad, ein 33-jähriger arabischer Israeli christlichen Glaubens aus Nazareth, der während der Zweiten Intifada und dem Zweiten Libanonkrieg in der Israelischen Armee diente.
Als Antwort auf eine Vorleseung der radikalen Anti-Israel Organisation „Breaking the Silence“ in der Harvard Universität veröffentlichte Haddad einen offenen Brief auf Aish.com:
„Ich muss mein Schweigen beenden. Ich habe während der Zweiten Intifada in der Israelischen Armee gedient. Es war eine schwierige Zeit. Ich stand an Checkpoints, ich hielt Wache, habe Menschen verhaftet und auch im Zweiten Libanonkrieg gekämpft. Ich war ein israelisch-arabischer Soldat der Golani Brigade, wo ich mit anderen Israelis aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft gedient habe: Juden aus allen möglichen Lebensumständen, Drusen und Beduinen. Wir waren alle gleich, wir waren wie Brüder, die Seite an Seite gekämpft haben und ich kann bestätigen, dass wir in der humansten und moralischsten Armee der Welt gedient haben, die den höchsten ethischen Anforderungen und menschlichen Werten folgt.

Die Israelische Armee tut alles Menschenmögliche, um Leben zu retten und sicherzustellen, dass unschuldige Zivilisten unversehrt bleiben, auch wenn das dazu führt, dass eine militärische Operation viel komplizierter wird.“
Zwei Punkte sind bei Haddads Beschreibung des Lebens und Dienstes in der Israelischen Armee besonders wichtig:
1. Israel kann seiner Aussage nach überhaupt nicht als Apartheitsstaat beschrieben werden. Unter einer Apartheitsregierung wie in Südafrika könnte ein Mitglied der Minderheit wie Haddad nicht neben Mitgliedern der Mehrheit in wichtigen militärischen Positionen eingesetzt werden.
2. Die Anschuldigung, dass die Israelische Armee eine Strategie des Völkermords verfolgt, ist nicht haltbar, da es dafür überhaupt keine Beweise gibt. Wie Haddad und andere immer wieder beschrieben haben (was von der Medien zumeist ignoriert wird), gibt es wahrscheinlich keine andere Armee der Welt, die sich so viel Mühe gibt, die gegnerische Bevölkerung zu schützen, wie Israel.
FOTO: Israelische Soldaten bewachen die jüdische Gemeinde in Hebron und unterhalten sich mit einem arabischen Mann. (Wisam Hashlamoun/Flash90)
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Samstag, 1. Dezember 2018

US-Präsident George Bush Senior

George Bush Senior Früherer US-Präsident gestorben

Der frühere US-Präsident George Bush Senior ist im Alter von 94 Jahren gestorben. In seine Zeit als US-Präsident fiel der zweite Golfkrieg. In Erinnerung geblieben ist er in Deutschland aber auch wegen seiner Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Kanzler Helmut Kohl und seines Einsatzes für die deutsche Einheit.
Von Sebastian Schreiber

Der frühere US-Präsident George H.W. (Herbert Walker) Bush ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit. Bush
Vier Jahre lang von 1989 bis 1993 war George Bush Senior der Präsident der Vereinigten Staaten. Sein Sohn, George W. Bush, folgte seinem Vater und wurde ebenfalls US-Präsident. Er sei der beste Vater gewesen, den man sich als Sohn oder Tochter habe wünschen können, schrieb George W. Bush in einer Mitteilung. Die gesamte Familie sei zutiefst dankbar.
In den vergangenen Jahren musste George Bush Senior immer wieder im Krankenhaus behandelt werden. Vor etwa zweieinhalb Jahren brach er sich einen Halswirbel – zuletzt saß er im Rollstuhl.

Einsatz für die deutsche Einheit

In seine Zeit als US-Präsident fällt der zweite Golfkrieg – zur Befreiung Kuwaits. In Erinnerung ist George Bush Senior außerdem für seine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Kanzler Helmut Kohl und seinen Einsatz für die deutsche Einheit.
Vor etwa einem halben Jahr war Bushs Frau Barbara verstorben. Mit ihr hatte George Bush Senior fast sein gesamtes Leben verbracht. Das Paar hinterlässt 5 Kinder und 17 Enkel.
George Bush Senior kämpfte als Soldat im Zweiten Weltkrieg, später wurde er Kongressabgeordneter für seinen Wahlkreis in Texas und Chef des Geheimdienstes CIA. 1981 wurde George Bush Senior Vizepräsident unter Ronald Reagan. Der 41. Präsident der Vereinigten Staaten wurde 94 Jahre alt. https://www.deutschlandfunk.de/george-bush-senior-frueherer-us-praesident-gestorben.1773.de.html?dram:article_id=434766

Mittwoch, 28. November 2018

FBI stellt sich gegen rechte Gewalt und verteidigt die amerikanische Zivilisation

Das Federal Bureau of Investigation (FBI; deutsch etwa: „Bundesamt für Ermittlung“) ist die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. In ihm sind sowohl Strafverfolgungsbehörde als auch Inlandsgeheimdienst der US-Bundesregierung zusammengefasst. Als Kriminalpolizei ist sie für die Verfolgung und Verhinderung von bundesrechtlichen Straftaten zuständig, soweit keine spezielle Zuständigkeit anderer Strafverfolgungsbehörden, etwa des ATF oder der DEA gegeben ist. Als Nachrichtendienst betreibt das FBI die Vorfeldaufklärung möglicher Bedrohungen unabhängig von konkretem Verdacht. Daneben leistet es im Wege der Amtshilfe technische Unterstützung für andere Ermittlungsbehörden.[2]

 FBI sieht Anstieg rechter Gewalt //
Anstieg rechter Gewalt gegen Religionen in den USA Alltäglicher Hass in Trumps Amerika, die antisemitische und rassistische Gewalt brutalisiert sich.


MAHNWACHE IN PITTSBURGH


Rechte Gewalt gegen ethnische Minderheiten und Religionen in den USA steigt sprunghaft. Dies belegt das FBI mit beunruhigenden Zahlen. Bischöfe, Kriminologen und Menschenrechtler besorgt der Trend schon seit einiger Zeit.
Die Jungens der "High School" von Baraboo stehen wie auf einem Abiturfoto mit Anzug und Krawatte gut gelaunt zusammen. Es könnte eine schöne Erinnerung sein, wäre da nicht die zum "Sieg Heil"-Gruß ausgestreckte Hand der Schüler. Die via Twitter verbreitete Nazi-Pose löste erst in Wisconsin, dann im ganzen Land Empörung aus. Zumal sie folgenlos blieb.
Hassverbrechen gegen Schwarze

Es gebe zu wenig Wissen darüber, "was die Intention in den Herzen der Betroffenen war", schreibt die Leiterin der Schulaufsichtsbehörde Lori Mueller. Der Hitler-Gruß aus Versehen? In den meisten Fällen verhält es sich in den Sozialen Medien der USA anders. Hasserfüllte Provokationen stehen dort inzwischen auf der Tagesordnung.

Gregory Bush drohte nicht nur. Er schritt zur Tat. Der weiße Rassist aus Kentucky erschoss im Oktober in einem Supermarkt zwei schwarze Rentner. Zwei Hassverbrechen gegen Schwarze, die den meisten Medien nicht mehr als eine Meldung wert schienen und national kein größeres Echo auslöste.
Zwei Beispiele einer schockierenden Entwicklung, die das FBI jetzt mit Zahlen unterfüttert. Im dritten Jahr in Folge steigt die Zahl der Straftaten, die ein rassistisches oder religiöses Motiv haben. 7.175 Hassverbrechen sind in den Akten der Strafverfolgungsbehörden für 2017 festgehalten, gegenüber 6.121 im Jahr 2016 - ein Anstieg um 17 Prozent. Justizminister Matthew Whitaker nennt die Hassverbrechen-Statistik einen "Aufruf zum Handeln".
Afroamerikaner im Fokus
Top-Zielscheibe für Rassisten und Rechtsextreme sind oft Afroamerikaner, gegen die 2017 mehr als 2.000 kriminelle Übergriffe registriert wurden. Eine Studie des unabhängigen "Center for the Study of Hate and Extremist" der California State University in San Bernadino zeigt, wie besorgniserregend der Trend in den Metropolen ist, wo Hassverbrechen gegen Minderheiten außergewöhnlich stark ansteigen.
Demnach lag die gemeldete Verbrechensquote allein In New York bei 24 Prozent über dem Vorjahr, in Philadelphia bei 50 Prozent und in der Hauptstadt Washington sogar bei 62 Prozent. Die Zahlen sind vage, da Experten davon ausgehen, dass mehr als die Hälfte rechtsextremistischer Taten von der Polizei nicht als solche erfasst werden.
Im Visier der Rechten sind auch zunehmend Latinos, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbewegung aus Mittelamerika starken Anfeindungen ausgesetzt sind. Analysten sehen dahinter die Angst weißer Männer vor der Konkurrenz der schnell wachsenden Bevölkerungsgruppe der Hispanics.
Bürger- und Menschenrechtsgruppen halten Präsident Donald Trump vor, mit seiner Rhetorik gegen Latinos und andere Minderheiten Straftäter zu motivieren. Die liberale Organisation "Think Progress" geht davon aus, dass 42 Prozent der rassistischen Übergriffe durch Trumps Äußerungen inspiriert seien.
Experten wie der Kriminologe Gary LaFree sind sich sicher, dass Hass-Täter den Präsidenten als stillschweigenden Unterstützer für ihre Sache wahrnehmen. So machte Trump bei rechten Gewaltausbrüchen, wie etwa dem in Charlottesville 2017 gegen Demonstranten, "beide Seiten" für die Eskalation verantwortlich. Es seien "einige sehr gute Menschen" unter den Anstiftern, hatte sich Trump danach geäußert.
"Rechte Gewalttäter fangen an zu denken, dass es okay ist, Gewalt anzuwenden", sagt LaFree.
Rassismus für Kirche längst ein Thema
Die erschütternde Statistik der Bundespolizei FBI kommt nur einen Monat nach dem schlimmsten Anschlag auf Juden in der US-Geschichte.
In einer Synagoge in Pittsburgh starben elf Juden im Kugelhagel eines Rechtsextremisten. Allein 2017 sei die Zahl der antisemitischen Übergriffe in den USA um 57 Prozent gestiegen, dokumentiert auch die Anti-Defamation League eine Zunahme der Gewalt - vor allem an Schulen und auf dem Uni-Campus. [Anm. Donald Trump habe den Anschlag verurteilt; Jedoch Trump hat   Tage vorher im Wahlkampf - zu den Kongesswahlen, gegen den Juden Georg Soros gehetzt und ihn als Migrationssteuerer beschimpft.]
Für die katholische US-Kirche ist Rassismus und Fremdenfeindlichkeit schon lange ein Thema. Bei ihrer Herbstkonferenz in Baltimore verabschiedete sie kürzlich ihren Hirtenbrief "Weite unsere Herzen". "Trotz vielversprechender Schritte, die in unserem Land gemacht wurden, infiziert der hässliche Krebs des Rassismus immer noch unsere Nation", heißt es in dem Pastoralschreiben.
Thomas Spang
(KNA