Dienstag, 20. Juni 2023

Iranrevolution #Feminism #against #Mullahs

 

 

 


Wir bewerben die Veranstaltung  der

 

linkswerk.jugend (#linkswerk) 

und hofft dass die iranisch-sozialfeministische Revolution gegen die #Mullah-Despotie erfolgreich ist. 

Bringt die Mullahs zu Fall!

#FrauLebenFreiheit 

- Der Kampf um Menschenrechte im Iran

Kommt am Mittwoch, den 21.06. um 19 Uhr in das LinksWerk, Braunmühlstr. 6 in Weiden. Der Eintritt ist frei!

Seit September 2022 wütet ein #Regime gegen die eigene Bevölkerung. Mutige Frauen lehnen sich gegen die Gewalt auf, der sie ausgeliefert sind. Die junge Kurdin #MashaAmini muss sterben, weil sie ihr Kopftuch nicht gemäß der im Iran herrschenden Kleiderordnung trägt. Ihr Fall ist bei weitem nicht der erste, der die Wut der Bevölkerung schürt, aber er ist derjenige, der die Wut zum Überkochen bringt und einen Aufstand des gesamten Volkes gegen das Regime der islamischen Republik auslöst.

Die Iranerin #MasoumehBozorgi, die 2015 nach Deutschland kam, scheut nicht die Öffentlichkeit, obwohl der „lange Arm“ des Irans schon so manche iranische MenschenrechtlerInnen, die im Ausland agieren, bedroht, erpresst oder sogar entführt und ermordet hat. Sie hält es für ihre Pflicht, über die Geschehnisse zu berichten, die sich in ihrer Heimat abspielen. Auch sie musste das Land verlassen, um den Repressalien des Regimes zu entgehen.

#BeatriceHorn und M. Bozorgi analysieren den Weg des Irans in die momentan herrschende Situation. Sie befassen sich mit dem Konstrukt der „#islamischenRepublik“, seit deren Bestehen die Frauenrechte massiv eingeschränkt sind und legen die Entwicklung der Frauenrechte in Iran seit Beginn des 20.Jahrhunderts dar.
Die Darstellung der momentanen Situation in #Iran, das #Leid der #Menschen, die ohne Waffen, völlig gewaltfrei für Menschenrechte auf die Straße gehen und oft ihren Mut mit ihrem Leben bezahlen, schließt den Vortrag ab. 
#iranrevolution #womanrightsarehumanrights #womanlifefreedom
#jinjiyanazadi #Antideutsche #Antifa #FreeIran #SupportIsrael
#SupportUkraine #freeiran #Mahsaamini
#freerussia #AgainstPutin #freerussiafoundation
#FreeIran #SupportUkraine #MahsaAmini #standwithukraine #standwithiranianwomen

Montag, 8. Mai 2023

8. Mai 1945 #victoryday


 

#victoryday Ohne die Militärhilfe der #USA #GB hätte die #Ukraine , #Russland & die gesamte #Sowjetunion nicht den #7mai #8mai #9mai erlebt. Nun, das #Putin wie Hitler die Ukraine vernichten will, zeigt an, wie nah sich der #Putinismus und der #Nazismus gekommen sind. Im solidarischen Bündnis zum islamistischen Unstaat #Iran zeigt #Allruss-Putin seine mörderische antisemitische Grausamkeit .. zum Nachteil der #Juden und #Israel. Das darf ihn nicht gelingen. #putinmustfall | #Antideutsche #Antifa #SupportUkraine #SupportUSA/-GB #SupportTaiwan #FreeIran #SupportIsrael #iranprotests #iranrevolution
#womanrightsarehumanrights https://www.instagram.com/p/Cr-YfTrsvHq/
#womanlifefreedom #jinjiyanazadi #againstantisemitism http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.com/2023/05/victoryday-8-mai-1945.html

Montag, 10. April 2023

Des Friedensbewegung Ostermarsch war kein schöner Tag für die Ukraine

 Ostermärsche in Deutschland: u. a. .. Mit Russlandfahnen für Frieden

https://mastodon.social/@GuidoKuehn/110176349863335039


Das war kein schöner Tag für die #Ukraine, der #Ostermarsch der #Friedensbewegung ist für den #Osterarsch - und die ganze #Derealisierung der Wirklichkeit - unsere Kritik an euch Friedensbewegten - auf https://gruppe8maiweiden.blogspot.com/2023/04/putins-faschistischer-krieg-ist-des.html PS: Wer gegen den #Putinfaschismus keinen antifaschistischen Befreiungskrieg unterstützen will - hat sich schon positioniert #putinmustfall | #Antideutsche #Antifa #SupportUkraine #SupportIsrael #SupportTaiwan #freehongkong #FreeIran #AgainstMullahs 

War zu erwarten der Ostermarsch in Weiden [Eigendarstellung] finalisiert sich ganz und gar in massiven antiamerikanischen Aussagen (siehe Rester Willi, DFG-VK Oberpfalz) 

 #Stopptdie Friedensbewegung jetzt!  #SupportUSA | #Antifa heißt Luftangriff https://www.youtube.com/watch?v=AuIOV8iDJyA&t=1s #Anarchisten in der #Ukraine leisten gegen die Invasion des #UnStaatesPutin #UnStaatPutin (#Putinismus) organisierten Widerstand im Befreiungskrieg gegen den Putinismus  #FreeTheLeopards #f16falcon

Info #enoughisenough14

Spende für die Ukrainische Armee Info: http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.com/2022/03/der-putinismus-fuhrt-krieg-spende-fur.html 

#KeinenFriedenmitPutin #PutinmustFall / verstärkt den antifaschistischen Befreiungskrieg gegen Putins #Allrussland (#Großrussland) FreeRussia

PS: Gegen des Faschisten Putins Armee wird ein Protesbrief auf Dauer nicht helfen  https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/fuer-frieden-abruestung-so-lief-weidener-ostermarsch-id4062807.html

PPS: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/berlins-die-linke-verurteilt-aufruf-zu-ostermarsch-bezirksverband-tempelhof-schoeneberg-macht-mit-li.335452 

PPPS; Die rechtsextreme,  putinfaschistische und mörderische AfD setzt mit Friedeninitiativen den Ostermarsch fort https://www.afd.de/friedensinitiative/ || #AgainstPutin #AgainstAfD

PPPPS: DGB und Linke sind in diesem Jahr nicht dabei, denn die Organisatoren der Ostermärsche geben USA und NATO eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Ostermarsch-Ohne-Verurteilung-des-russischen-Angriffskriegs,hamj133694.html

usw. ..

Sonntag, 26. März 2023

Iran, China und Saudi-Arabien bilden eine Allianz gegen die USA und Israel

 die islamistischen Saudi-Araber und die ideologische Mullah-Despotie in  Iran sind sich näher als mancher denkt oder glauben kann .. oder nicht

"Biden-Regierung drängt Araber in die Arme des Iran" meint  Khaled Abu Toameh


15. März 2023. Gemeinsame Pressekonferenz nachdem chinesische und russische Kriegsschiffe im Rahmen der Übung "Sicherheitsgürtel 2023" im nördlichen Indischen Ozean in iranische Hoheitsgewässer eingelaufen sind. Foto IMAGO / ZUMA Wire

Viele Araber und Muslime begrüssen die Vereinbarung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran über die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen als einen vernichtenden Schlag für die Regierung Biden, einen Sieg für den Iran und China und ein Zeichen für die gescheiterte Politik Washingtons im Nahen Osten.

Nach Ansicht dieser Araber und Muslime ist der saudi-iranische Pakt das direkte Ergebnis der Feindseligkeit der Biden-Administration gegenüber den traditionellen arabischen Verbündeten der USA, insbesondere Saudi-Arabien, und der amerikanischen Beschwichtigungspolitik gegenüber den Mullahs im Iran.

Der im Libanon geborene amerikanische Gelehrte Walid Phares schrieb, dass er in den vergangenen zwei Jahren davor gewarnt habe, dass die Beziehungen der Biden-Administration zu den arabischen Verbündeten “weder auf dem erforderlichen Niveau noch mit der notwendigen Tiefe” stattfänden.

Laut Phares ist die Obama-Regierung “in ihrer Partnerschaft mit dem Iran und den Muslimbrüdern zu weit gegangen, während sie den arabischen Ländern den Rücken gekehrt hat, um Partnerschaften mit Islamisten in der Region zu schliessen”.

Phares wies darauf hin, dass diese Politik der Obama-Regierung zur ersten Vertrauenskrise zwischen Washington und den arabischen Ländern geführt habe. Die Trump-Administration hingegen, so Phares, habe “ein beispielloses Bündnis mit den Arabern geschlossen, um den Iran zu isolieren und den Islamischen Staat (IS) zu besiegen”.

“Die arabisch-amerikanische Allianz dauerte vier Jahre, und Saudi-Arabien und seine Partner verpflichteten sich an allen Fronten zu einer gemeinsamen Agenda, beginnend mit dem Kampf gegen die [vom Iran unterstützten] Houthis [im Jemen] und der Unterstützung derjenigen, die sich dem Iran entgegenstellten, sowie der Entwurzelung von Al-Qaida und ISIS und, was am wichtigsten ist, der Delegitimierung des radikalen Islam… Die Fluktuation in der US-Aussenpolitik nach dem Ende der Trump-Administration und dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden brachte die Saudis und mit ihnen alle Araber jedoch in eine schwierige Lage. Die Araber setzten ihr Engagement für die mit der Trump-Regierung vereinbarte Politik fort, aber die Regierung seines Nachfolgers wandte sich dagegen. Im Jahr 2021 befand sich die arabische Koalition auf dem Weg zu einem Krieg mit dem Iran, während die Regierung Biden Frieden mit Teheran schliessen wollte!”

Laut Phares hat die Biden-Regierung die Politik der Obama-Regierung fortgesetzt, indem sie die arabische Koalition und die Sorgen der arabischen Länder über die expansionistischen und terroristischen Gefahren der Radikalen im Nahen Osten ignoriert hat. Die Araber hätten auch gesehen, wie die Biden-Administration Afghanistan den Taliban überlassen habe, “und waren schockiert, als sie sahen, wie der Westen sich an den Verhandlungstisch mit den Iranern drängte, während er die arabischen Länder und ihre nationalen Interessen ignorierte.”

Viele Araber lobten in den sozialen Medien das von China vermittelte saudi-iranische Abkommen und bezeichneten es als grosse Niederlage für die Politik der Regierung Biden und als Sieg für China.

“China kommt mit Macht und hat Amerika politisch besiegt”, hiess es in einem Kommentar des saudischen politischen Aktivisten Saeed Al-Mryti.

“China hat die volle arabische Anerkennung gegen die amerikanische Politik durchgesetzt. Heute ist China siegreich, indem es das historische Abkommen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran unterstützt, während die USA einen neuen Präsidenten haben, der die von seinem Vorgänger getroffenen Vereinbarungen zunichte macht und sogar während seines Wahlkampfes und seiner Präsidentschaft damit prahlt.”

Ein anderer Araber, Ahmed Al-Fifi, schrieb auf Twitter:

“Zwei seit fast 70 Jahren nicht mehr dagewesene Erdbeben haben Washington heimgesucht, und ihr Zentrum liegt in Riad! Das erste ereignete sich 1986, als Saudi-Arabien strategische Langstreckenraketen von China kaufte. Das zweite ereignete sich, als Saudi-Arabien unter chinesischer Schirmherrschaft seine Beziehungen zum Iran wiederherstellte.”

Der bekannte irakische Autor Iyad Al-Dalimi schrieb, dass die Saudis mit der Wahl Chinas als Sponsor des Abkommens darauf abzielten, die Regierung Biden in eine peinliche Situation zu bringen. Das saudi-iranische Abkommen, so Al-Dalimi, sei die Antwort auf Bidens Ignoranz gegenüber Saudi-Arabien und die Teilnahmslosigkeit, die diese Beziehung seit seinem Amtsantritt vor mehr als zwei Jahren belastet habe.

Der libanesische Politologe Jubran Al-Khoury kommentierte das saudi-iranische Abkommen mit den Worten: “Egal, wie sehr Analysten versuchen, die Situation für die US-Politik zu beschönigen, was Saudi-Arabien heute getan hat, ist ein direkter und erfolgreicher Schlag gegen die Regierung Biden und ihre Politik im Nahen Osten”.

Al-Khoury wies darauf hin, dass die Regierung Biden versucht habe, aus dem Nahen Osten zu “fliehen”, um China in seiner Heimat im Fernen Osten zu konfrontieren.

Die Palästinenser, die einen Frieden zwischen Israel und den arabischen Ländern ablehnen, betrachten das saudi-iranische Abkommen ebenfalls als einen schweren Schlag sowohl für die USA als auch für Israel. Die Palästinenser sind optimistisch, dass das Abkommen Saudi-Arabien und andere arabische Länder davon abhalten wird, den Abraham-Abkommen beizutreten, die eine Reihe von Verträgen zur Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Kosovo, Sudan und Marokko beinhalten.

Indem sie Saudi-Arabien den Rücken gekehrt hat, hat die Biden-Administration die Araber, die den Frieden mit Israel ablehnen, gestärkt und jede Chance auf eine Ausweitung des Abraham-Abkommens auf weitere arabische Länder zunichte gemacht.

So heisst es in einem Leitartikel der palästinensischen Zeitung Al-Quds:

“Das saudi-iranische Abkommen ist nicht nur ein schwerer Schlag für Israel, sondern auch für Amerika und viele europäische Länder, die eine Blockade gegen den Iran verhängen und Unruhen im Land schüren… Ebenso wird das Abkommen ein Vorspiel für den Ausstieg der arabischen Welt aus der amerikanischen Kontrolle und Hegemonie sein und die internationale Tendenz gegen Amerika unterstützen, um dessen Vorherrschaft in der Welt durch Unipolarität zu beenden. Dieses Abkommen wird die arabische und islamische [Welt] vereinen; es wird auch die israelischen Hoffnungen beenden, Saudi-Arabien dazu zu bringen, dem Abraham-Abkommen beizutreten.”

Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Iran und seine Terror-Vertreter – die Hamas, der Palästinensische Islamische Dschihad und die Hisbollah – ihre tiefe Zufriedenheit über das saudi-iranische Abkommen zum Ausdruck bringen. In ihren Augen ist das Abkommen ein Zeichen für die wachsende Schwäche der USA und die gescheiterte Politik der Biden-Regierung im Nahen Osten. Dank der Schwäche der US-Regierung ist die vom Iran angeführte Achse des Bösen erheblich gestärkt worden, da Amerikas frühere arabische Verbündete den Mullahs in Teheran in die offenen Arme laufen.

Khaled Abu Toameh ist ein preisgekrönter Journalist mit Sitz in Jerusalem. Auf Englisch zuerst erschienen bei Gatestone Institute. Übersetzung Audiatur-Online.

#SupportIsrael #SupportUSA

Donnerstag, 16. Februar 2023

Die Ukraine und der 8. Mai

Andreas Kappeler: Der Historiker erforscht die Geschichte der Ukraine seit Jahrzehnten. (Quelle: Andreas Kappeler)

.. Seit 1941 war die Ukraine einer der Hauptschauplätze des Zweiten Weltkriegs. Diese Tatsache ist vielleicht in der bundesdeutschen Öffentlichkeit heute nicht ausreichend publik.

Dieser Krieg war für den westlichen Teil der Sowjetunion mit ungeheuren Opfern verbunden. In der westlichen Betrachtungsweise des Zweiten Weltkriegs herrscht allerdings ein Denkfehler vor – und zwar die Vorstellung, dass lediglich die Russen die Befreier vom Nationalsozialismus gewesen seien. Dem Kreml ist diese Sicht auf den Zweiten Weltkrieg bis heute nicht unrecht. Tatsächlich aber kämpften Menschen zahlreicher Nationen der Sowjetunion gegen die Nationalsozialisten. Besonders den Ukrainern als zweitgrößte Nationalität kommt ein großes Verdienst am Ende des "Dritten Reichs" zu.

Heute stellt Putin den Krieg gegen die Ukraine als eine Art Fortsetzung des Großen Vaterländischen Krieges dar, den Stalin 1941 gegen die deutschen Invasoren ausgerufen hatte. Etwa indem er die ukrainische Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj als "Nazis" diffamiert.

Das ist reine Propaganda. Selenskyj ist jüdischer Herkunft, drei seiner Verwandten sind im Holocaust ermordet worden. Sein Großvater hat in der Roten Armee gekämpft. Ebenso wie zahlreiche andere Ukrainer. Zur historischen Wahrheit gehört aber auch die Tatsache, dass es im Westen des Landes nationalistische Gruppen von Ukrainern gegeben hat, die mit den Deutschen zusammengearbeitet haben. Und sich auch am Holocaust beteiligten. Die ukrainische Führung von heute deswegen als "Nazis" zu bezeichnen, ist absurd. Antisemitismus spielt heute in der Ukraine kaum eine Rolle.

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Unter gewaltigen Verlusten will Wladimir Putin die Ukraine unterwerfen, woher aber stammt dieser Hass auf das kleinere Nachbarland? Historiker Andreas Kappeler weiß die Antwort.

Lange Zeit ward die Ukraine im Westen wenig beachtet, galt gar als ein verloren gegangener Teil Russlands. Seit etwa einem Jahr befindet sich das Land nun im Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren – und im Mittelpunkt der globalen Aufmerksamkeit.

Doch warum bekriegt Wladimir Putin die Ukraine, spricht ihr gar das Existenzrecht ab? Und weshalb fürchtet sie Russlands starker Mann auf gewisse Weise? Diese Fragen beantwortet mit dem Historiker Andreas Kappeler einer der besten Kenner der ukrainischen und russischen Geschichte.

t-online: Professor Kappeler, 2014 annektierte Russland die Krim, 2022 wollten russische Truppen Kiew im Handstreich nehmen. Warum kann Wladimir Putin nicht von der Ukraine lassen?

Andreas Kappeler: Russland hat die Ukraine niemals als ebenbürtige Nation anerkannt. In seinem 2021 veröffentlichten Aufsatz "Über die historische Einheit der Russen und Ukrainer" fasste Wladimir Putin seine Ansichten über die Ukraine ziemlich präzise zusammen: Eigentlich sei die Ukraine kein selbstständiger Staat, keine eigene Nation, sie gehöre vielmehr zu Russland.

Diese Sichtweise war allerdings nicht nur auf Russland beschränkt. Noch 2014 äußerte der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt seine Zweifel, ob "überhaupt eine ukrainische Nation" existiere.

Helmut Schmidt hat sich gründlich geirrt. Aber diese Äußerung verdeutlicht, wie verbreitet die russische Sichtweise auf die Ukraine selbst im Westen gewesen ist. Die Ukraine war in unserer Sichtweise ein weißer Fleck, angeblich ein Land ohne eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Diese Ansicht – die sich stark mit der Wladimir Putins deckt – war bis vor Kurzem weit verbreitet und blieb leider oft unwidersprochen.

Nun hat die Ukraine aber selbstverständlich ihre eigene Geschichte. Ihr Streben nach Freiheit will Putin nicht akzeptieren.

Für Putin ist das ein Fall von Verrat. Denn das russische national-imperiale Narrativ duldet keine Abweichungen: Wenn die Ukraine nach Unabhängigkeit strebt, stellt sie sich in Putins Weltsicht gegen Russland und die sogenannte russische Welt.

Andreas Kappeler, Jahrgang 1943, lehrte von 1982 bis 1998 Osteuropäische Geschichte an der Universität Köln, anschließend bis zu seiner Emeritierung an der Universität Wien. Der Historiker ist Mitglied der Österreichischen wie der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften. Zur Geschichte Russlands wie der Ukraine hat Kappeler mehrere Standardwerke verfasst, darunter die "Kleine Geschichte der Ukraine" und "Ungleiche Brüder. Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart", das soeben in einer aktualisierten Neuausgabe erschienen ist.

Eines Ihrer Bücher über die Geschichte Russlands und der Ukraine trägt den Titel "Ungleiche Brüder". Inwiefern sind Russen und Ukrainer Brüder?

Russen und Ukrainer sind insofern "Brüder", als sie sich sprachlich, religiös und kulturell nahestehen. In ihrer Geschichte und ihren politischen Traditionen unterscheiden sie sich aber wesentlich. Im mittelalterlichen Großreich der Kiewer Rus lebten die Vorfahren der heutigen Russen, Ukrainer und Belarussen gemeinsam in einem Herrschaftsverband, Einheit stiftete dabei das orthodoxe Christentum …

… im 13. Jahrhundert fielen aber im sogenannten Mongolensturm Invasoren ein, 1240 fiel Kiew nach kurzer Belagerung.

Richtig. Im Nordosten entstand nach dem Zerfall der Kiewer Rus schließlich das Zartum Moskau, ein Staatswesen, das sich später zum Russländischen Imperium weiterentwickelte und im frühen 18. Jahrhundert als europäische Großmacht zu etablieren vermochte. Die Vorfahren der Ukrainer hingegen gerieten unter die Herrschaft des Königreichs Polen-Litauen. Erst später unterstellten sich zentrale und östliche Teile der heutigen Ukraine Moskau, im Zuge der Zweiten Teilung Polens 1793 gerieten auch größere Teile der westlichen Gebiete der Ukraine unter die Kontrolle Russlands.

Also existierte lange Zeit faktisch eine Trennung.

Die Geschichte Russlands und der Ukraine verlief über Jahrhunderte getrennt, ja. Ohne dieses Wissen lässt sich die heutige Konfliktlage schwer verstehen. Die Ukraine hat über polnische Vermittlung zahlreiche Einflüsse aus dem Westen erfahren – dazu gehören Renaissance und Humanismus, Reformation und Gegenreformation wie auch das deutsche Stadtrecht. Für Russland gilt dies nicht oder nur sehr eingeschränkt. Heute stellen diese historischen westlichen Einflüsse ein wichtiges Argument der Ukraine dar, um ihre Zugehörigkeit zu eben diesem Westen zu betonen.

Nun beanspruchen sowohl die Ukraine als auch Russland die Deutungshoheit über die zum Mythos verklärte Kiewer Rus aus dem Mittelalter. Deren Herrscher Fürst Wolodymyr (Russisch: Wladimir) wurde in Kiew mit einem Denkmal geehrt, 2016 weihte Wladimir Putin dann in Moskau ebenso ein Denkmal als Konkurrenz ein.

Die Geschichte der Ukraine ist durch eine lange Staatslosigkeit geprägt. Deswegen ist es für sie überaus wichtig, einen mittelalterlichen Anknüpfungspunkt zu besitzen, eine Art Goldenes Zeitalter, auf das man sich berufen kann. Das bereits erwähnte national-imperiale Narrativ Russlands wiederum behauptet, dass Russland und nicht die Ukraine Erbe des Kiewer Reiches sei und die "Kleinrussen", wie die Ukrainer im Zarenreich bezeichnet worden sind, stets eine "Wiedervereinigung" mit ihren russischen "Brüdern" angestrebt hätten. 1991 haben sich die Ukrainerinnen und Ukrainer während des Zerfallsprozesses der Sowjetunion dieser Sichtweise zum Trotz mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit ihres Landes ausgesprochen.

Das wird ihnen Putin niemals verzeihen. Seiner Meinung nach hat die Ukraine 1991 mit ihrer Unabhängigkeit und der Hinwendung zum Westen die Einheit der "Russen" zerstört. Mit seinem Angriffskrieg will Putin die Ukraine wieder mit Gewalt in die "russische Welt" zurückführen.

Einen Ruf als "Verräter" haben die Ukrainer allerdings bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert in Russland.

In der Tat. Im Jahr 1648 rebellierten die Ukrainer gegen die Herrschaft Polens, und die Saporoger Kosaken begründeten einen de facto unabhängigen Herrschaftsverband, das sogenannte Hetmanat, das in der Ukraine heute als erster ukrainischer Nationalstaat glorifiziert wird. Schon sechs Jahre später unterstellte sich das Hetmanat dem Zaren in Moskau. Die russischen Herrscher wiederum demontierten die anfangs gewährten Autonomierechte nach und nach. 1708 brach der Kosakenhetman Iwan Mazepa deshalb mit Russland – und verbündete sich mit den Schweden, die sich damals im Krieg mit Zar Peter I. befanden.

Der Konflikt endete für Schweden und Kosaken allerdings im Desaster.

Zar Peter, dem später der Beiname "der Große" verliehen wurde, siegte. Und bis heute wird das ukrainische Unabhängigkeitsstreben in Russland als "Mazepismus" bezeichnet. Was alles andere als freundlich gemeint ist. Die Ukrainer sollten dann nach der Niederlage der verbündeten Schweden und Kosaken 1709 in der Schlacht von Poltawa Russland untertan sein. Bis 1922 ausgerechnet der Revolutionsführer Lenin die Ukraine in Form einer Sowjetrepublik endgültig "wiederbelebte".

Zunächst war es nicht Lenin, sondern es waren die Ukrainer, die nach dem Sturz des Zaren und der Machtergreifung der Bolschewiki im Januar 1918 in Kiew die unabhängige Ukrainische Volksrepublik ausriefen – die sowohl von der Roten Armee als auch von konterrevolutionären "Weißen" bekämpft worden ist. Der Großteil der Ukraine ist dann als Ukrainische Sowjetrepublik Teil der Sowjetunion geworden. Zum ersten Mal ist die ukrainische Nation damals von Russland offiziell anerkannt worden, die ukrainische Sprache und Kultur fanden in den 1920er-Jahren Förderung.

Womit allerdings weder der spätere sowjetische Diktator Josef Stalin noch Wladimir Putin einverstanden waren.

Putin gibt heute Lenin die Schuld: Dieser habe die ukrainische Nation "erfunden" und der Ukraine mittels "verbrecherischer Grenzen" 1922 überhaupt erst zur Existenz verholfen. Und damit Russland geschadet. Stalin wiederum misstraute der Ukraine bereits seit langer Zeit – und ergriff seit 1930 brutale Maßnahmen. Die schlimmste war die absichtlich herbeigeführte Hungersnot von 1932/1933, in der Ukraine Holodomor genannt, die circa vier Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern das Leben kostete. Auch andere Ethnien litten unter der Hungersnot, aber keine Gruppe derart wie die Ukrainer.

Stalin praktizierte also einen Massenmord, um die Ukraine zu "disziplinieren".

Richtig. Es ist diese ungeheure Gewalterfahrung, die die Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert kennzeichnet. Mehr als 14 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer starben zwischen 1914 und 1945 einen gewaltsam herbeigeführten Tod: im Russischen Bürgerkrieg, dem Holodomor, dem Stalinschen Terror und zwei Weltkriegen. Diese Gewalterfahrung ist im kollektiven Gedächtnis der Ukrainer tief verankert, und sie wird heute durch den brutalen Angriffskrieg Russlands wiederbelebt.

Seit 1941 war die Ukraine einer der Hauptschauplätze des Zweiten Weltkriegs. Diese Tatsache ist vielleicht in der bundesdeutschen Öffentlichkeit heute nicht ausreichend publik.

Dieser Krieg war für den westlichen Teil der Sowjetunion mit ungeheuren Opfern verbunden. In der westlichen Betrachtungsweise des Zweiten Weltkriegs herrscht allerdings ein Denkfehler vor – und zwar die Vorstellung, dass lediglich die Russen die Befreier vom Nationalsozialismus gewesen seien. Dem Kreml ist diese Sicht auf den Zweiten Weltkrieg bis heute nicht unrecht. Tatsächlich aber kämpften Menschen zahlreicher Nationen der Sowjetunion gegen die Nationalsozialisten. Besonders den Ukrainern als zweitgrößte Nationalität kommt ein großes Verdienst am Ende des "Dritten Reichs" zu.

Heute stellt Putin den Krieg gegen die Ukraine als eine Art Fortsetzung des Großen Vaterländischen Krieges dar, den Stalin 1941 gegen die deutschen Invasoren ausgerufen hatte. Etwa indem er die ukrainische Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj als "Nazis" diffamiert.

Das ist reine Propaganda. Selenskyj ist jüdischer Herkunft, drei seiner Verwandten sind im Holocaust ermordet worden. Sein Großvater hat in der Roten Armee gekämpft. Ebenso wie zahlreiche andere Ukrainer. Zur historischen Wahrheit gehört aber auch die Tatsache, dass es im Westen des Landes nationalistische Gruppen von Ukrainern gegeben hat, die mit den Deutschen zusammengearbeitet haben. Und sich auch am Holocaust beteiligten. Die ukrainische Führung von heute deswegen als "Nazis" zu bezeichnen, ist absurd. Antisemitismus spielt heute in der Ukraine kaum eine Rolle. Nun haben sich Russland und die Ukraine tatsächlich zu "Brüdern" entwickelt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Russland ist wie viele andere ehemalige Sowjetrepubliken eine Autokratie, die Ukraine eine Demokratie.

Seit der Unabhängigkeit 1991 hat die Ukraine mit vielen der Probleme zu kämpfen gehabt, die auch Russland zu schaffen machten. Die Wirtschaft siechte dahin, einige Geschäftstüchtige avancierten zu Oligarchen, die Etablierung eines westlich geprägten politischen Systems gelang nur teilweise. Immerhin führten Wahlen in der Ukraine regelmäßig zu einer politischen Neuorientierung, ganz im Gegensatz zu Russland, wo Präsident Putin seit mehr als 20 Jahren an der Macht ist. Außerdem entwickelte sich eine lebendige Zivilgesellschaft, die massenhaft gegen politische Missstände demonstrierte. Wie sie es 2004 in Form der Orangenen Revolution tat, als sie erfolgreich gegen die gefälschte Wahl des von Russland unterstützten Wiktor Janukowytsch zum ukrainischen Präsidenten protestierte. Und eine Wiederholung der Wahl erzwang, aus der der westlich orientierte Wiktor Juschtschenko als Sieger hervorging.

Putin hatte Janukowytsch voreilig zu seiner Wahl beglückwünscht. Die Annullierung der Wahl war für ihn eine schwere Niederlage, er kann keine Niederlagen verkraften. Unter Juschtschenko verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den beiden Staaten, und es setzte eine scharfe anti-ukrainische Propaganda in den russischen Medien ein.

2013 und 2014 folgten die Proteste des sogenannten Euromaidan. Diese richteten sich gegen den 2010 doch noch zum ukrainischen Präsidenten gewählten Janukowytsch und dessen von Russland erzwungene Weigerung, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Kurz darauf annektierte Russland die Krim und zettelte den Krieg gegen die Ukraine im Donbas an.

Der von einer Volksbewegung herbeigeführte Sturz des gewählten Präsidenten und die Hinwendung zum Westen weckten in Putin die Angst, dass sich die russische Zivilgesellschaft an der Ukraine ein Beispiel nehmen und seinen eigenen Sturz und einen Wechsel des politischen Systems auslösen könnte.

Besteht denn Hoffnung, dass sich Russland irgendwann in der Zukunft demokratisieren wird?

Als auf die Vergangenheit ausgerichteter Historiker scheue ich mich vor Prognosen. Die Dominanz des Staates über die Gesellschaft ist stark ausgeprägt in der Geschichte Russlands, und diese Last der Geschichte ist schwer abzuwerfen. Andererseits ist die Geschichte offen. Immerhin erlebte Russland nach der Februarrevolution von 1917 und wieder am Ende der 1980er- und in den 1990er-Jahren kurze Phasen der Demokratisierung. Das Manko an Staatlichkeit, das wiederum so lange die Ukraine geprägt hat, hat dagegen positive Auswirkungen. Vor allem in Form einer starken Zivilgesellschaft, die sich dem Staat widersetzt und heute der russischen Aggression mutig entgegentritt.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Der erste Präsident von Israel | Erinnerungen an - Chaim Azriel Weizmann | #SupportIsrael

 

Dr. Chaim Weizmann, damals Leiter der jüdischen Delegation der sogenannten Palästina-Konferenz,
 mit seiner Frau. London,
7. Februar 1939. Foto IMAGO / United Archives International

Chaim Azriel Weizmann setzte auf Taten. Nur mit Geld, so seine Überzeugung, war keine jüdische Renaissance in Palästina zu erreichen. Es brauche eine jüdische Besiedelung Palästinas, jüdische Arbeiter, jüdisches Land, forderte er bei zionistischen Kongressen. Seine wissenschaftlichen Erfolge als Chemiker verschafften ihm auch politisches Gehör: Im neuen Staat Israel wurde er der erste Präsident. Am 9. November 1952 starb Weizmann im Alter von 77 Jahren. https://www.audiatur-online.ch/2022/11/10/zionist-wissenschaftler-staatsmann-vor-70-jahren-starb-israels-erster-praesident-chaim-weizmann/

von Andrea Krogmann

Chaim Weizmann wurde am 27. November 1874 in Motal (heute Belarus) als drittes von 15 Kindern geboren. Mit elf Jahren wird er nach Pinsk geschickt, in die knapp 30.000-Einwohner-Stadt nahe der ukrainischen Grenze, die bis zum Holocaust als bedeutendes Zentrum des Judentums galt. Hier kommt er erstmals mit zionistischen Ideen in Berührung, sammelt Geld für den Landkauf in Palästina, schreibt Briefe auf Hebräisch, der frisch als jüdisches Nationalprojekt wiederbelebten Sprache.

Doch erstmal zieht es Weizmann als 18-Jährigen nach Westeuropa. In Darmstadt und Berlin studiert er Chemie und erwirbt 1899 an der Universität Freiburg/Schweiz einen Doktortitel: summa cum laude. Es folgen Jahre in der Lehre an den Universitäten Genf und Manchester. 1910 wird Weizmann britischer Staatsbürger. Ein 1915 entwickeltes Patent macht ihn berühmt. Er entdeckte, wie man durch bakterielle Fermentation Stärke in Butylalkohol und Aceton umwandeln kann.

Damit macht sich Weizmann nicht nur als Chemiker einen Namen. Aceton war eine Schlüsselkomponente bei der Herstellung des rauchlosen Schiesspulvers Kordit, welches die Alliierten im Ersten Weltkrieg verwendeten. Als Dank für seinen wichtigen Kriegsdienst soll Weizmann nicht mehr und nicht weniger als eine „nationale Heimat für mein Volk“ gefordert haben. 1917 gibt der britische Aussenminister Arthur Balfour seine berühmte Erklärung ab, mit der sich die britische Regierung zur Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina verpflichtet.

Auch auf arabischer Seite gelingt Weizmann ein Durchbruch. Als Leiter der zionistischen Delegation unterzeichnet er 1919 in Paris mit Emir Faisal ein Abkommen, das die Stärkung der jüdischen Einwanderung nach Palästina und die muslimische Kontrolle über die muslimischen heiligen Stätten vorsieht. In Kraft tritt das Abkommen jedoch nicht.

Weizmann setzt seine Arbeit für den Zionismus fort. Von der Spitze der britischen Zionistenvereinigung steigt er 1921 auf zum Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation (WZO), ein Amt, dass er mit Unterbrechung bis 1946 innehat. Als 1929 die erweiterte „Jewish Agency for the Palestine“ gegründet wird, um westliche Juden in das zionistische Unternehmen einzubinden, wird Weizmann auch ihr Präsident. Das Ideal: „Die Vision einer neuen Nation, die frei von der Enge des Ghettos und von der ewigen Angst vor Missverständnissen und Unruhen ihr Leben auf ihrem Land lebt“.

Am 14. Mai 1948 wird Weizmanns Traum wahr: David Ben-Gurion ruft die Unabhängigkeit des neuen Staates Israel aus. Weizmann wird Präsident des provisorischen Staatsrates und neun Monate später, am 17. Februar 1949, zum ersten Präsidenten Israels gewählt. In seiner Eröffnungsrede in der Knesset zeichnet er die Vision seiner Staatsführung: „Wir müssen eine neue Brücke bauen, die die Wissenschaft mit dem menschlichen Geist verbindet.“ Wissenschaft und Forschung sollen zur Grundlage des nationalen Unterfangens werden, ohne dabei die Werte jenseits der Wissenschaft zu vergessen: „Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, Frieden und Brüderlichkeit.“

Wissenschaft bleibt dem Staatsmann auch in seiner politischen Karriere ein Anliegen. Die Gründung der Hebräischen Universität Jerusalem 1918 hatte er zusammen mit Albert Einstein und anderen unterstützt. Im Jahr seiner Präsidentenwahl weiht er das nach ihm benannte Weizmann-Institut in Rechovot ein. Israel, so Weizmann bei der Eröffnung, sei ein Pionierland, das Institut der Pionier in der Wissenschaft.

Weizmann stirbt am 9. November 1952. Begraben ist er im Garten seines Anwesens in Rechovot, das heute Teil des Instituts ist. 

#AnnaPolitkowskaja

#IrinaBablojan #IljaJaschin #FreeRussia #MilkteaAllianz

#Israel #Ukraine China | #Antideutsche #Antifa #SupportIsrael #SupportUkraine #FreeChina #FreeIran #weideninderoberpfalz