Sonntag, 26. November 2017

Casablanca

Casablanca, zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Der Amerikaner Rick Blaine führt eine gut besuchte Bar – Ricks Café Américain. Immer wieder tauchen neue Europaflüchtlinge auf ihrem Weg nach Amerika auf. Unter ihnen befindet sich schließlich auch der vor den Nazis geflohene Widerstandskämpfer Victor Laszlo, der von seiner Frau Ilsa begleitet wird. Sie ist Ricks frühere Geliebte. Der ansonsten coole Barbesitzer wird durch das Wiedersehen an seiner schwächsten Stelle getroffen, denn Ilsa hatte ihn einst in Paris versetzt, sodass er die Stadt ohne sie verlassen musste, als die Nazis kamen. Für Rick stellt sich nun die Frage, ob er Victor und seiner immer noch geliebten Ilsa die begehrten Ausreisevisa verschaffen und sich damit womöglich selbst in Gefahr bringen soll, oder ob er die beiden in Casablanca stranden lässt. https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film)
Heute vor 75 Jahren feierte der meistzitierte Film der Kinogeschichte seine Premiere.
"Casablanca" mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart erzählt die Geschichte einer unerfüllten Liebe während der Wirren des Zweiten Weltkriegs - und feiert den Widerstand gegen die auch in Marokko allgegenwärtigen Nazis. Unvergessen ist der Moment, als die Besucher von Rick's Café die Marsellaise anstimmen, um den deutschen Besatzern zu trotzen.
Der Film selbst entstand aus kreativem Chaos, erinnerte sich Bergman später: "Das Drehbuch war so schlecht und wurde von Tag zu Tag weitergeschrieben. Ich wusste nicht, welchen der beiden Männer ich lieben sollte, und sie baten mich, nicht zuviel Ernst in die Liebesszenen zu legen, denn es hieß: ‚Wir wissen wirklich nicht, mit welchem Mann Du am Ende zusammenbleibst.‘"
Heute gehören viele Dialogzeilen aus "Casablanca" zum kollektiven Gedächtnis. Etwa der von Humphrey Bogart improvisierte Satz: "Ich schau’ Dir in die Augen, Kleines" (Im Original: "Here's lookin' at you, kid."). Oder: "Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!" (Im Film: "Round up the usual suspects!") Oder die Schlusszene, in der Bogart als Barbesitzer Rick dem französischen Polizeichef sagt: "Ich denke, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft."


Freitag, 13. Oktober 2017

Silke Tempel

‚Transatlantisch, antitotalitär, proisraelisch: Die Publizistin Sylke Tempel war eine der herausragenden außenpolitischen Stimmen in Deutschland. WELT-Autor Richard Herzinger trauert um eine Freundin‘.

Auch wir trauern um Silke Tempel

Welt:
Ein Tod der einfach nicht wahr sein darf.


Deutsch-israelisches Zukunftsforum:

Montag, 9. Oktober 2017

Bob Corker

erlaubt sich, zu den amerikanischen Präsidenten sein eigene Meinung auszusprechen und erinnert uns daran, dass die freie Meinungsäußerungen in der ‚Freien Welt‘ ein wichtiges Gut ist, die es zu verteidigen gilt und das sollte doch allgemein anerkannt sein. Kein Mensch ist widerspruchfrei, aber in Zeiten der Regression, ist es doch anschaulich und wirklich wichtig einen  'Freien Geist' zu würdigen, Corker zeigt Mut und Haltung. Washington: Der einflussreiche republikanische Senator Bob Corker (Bild) hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, er riskiere mit rücksichtslosen Drohungen gegen andere Länder, die USA „auf den Weg in den Dritten Weltkrieg“ zu führen. Trump bereite ihm Sorgen wie jedem, „dem unser Land wichtig ist“, sagte Corker am Sonntag (Ortszeit) der „New York Times“.
In einer außergewöhnlich offenen Fehde hatten sich Corker und Trump, die derselben Partei angehören, bereits zuvor einen Schlagabtausch über Twitter geliefert. Corker ist Vorsitzender des wichtigen Auswärtigen Ausschusses des Senats. Trump hatte am Sonntag in dem Kurznachrichtendienst Breitseiten gegen Corker abgefeuert, nachdem dieser mitgeteilt hatte, dass er bei der Kongresswahl im November 2018 nicht erneut kandidiere.
Corker schoss prompt zurück. „Es ist eine Schande, dass das Weiße Haus eine Tagesbetreuung für Erwachsene geworden ist“, twitterte Corker. „Jemand hat offensichtlich heute Morgen seine Schicht versäumt.“

Donald Trump ist [zu oft] der Präsident der weißen rechten Separatisten. Separatisten (darunter christliche Apokalyptiker, Paläokonservative und sogar rechtsextreme Neonazis) die hinter geschlossen Maurern;  und nebenbei den amerikanischen Traum und den Dreamer‘ n den Krieg erklären. 
Donald Trump, ist kein faschistischer Staatsmann, aber widerspruchsfrei ist er auch nicht. Tatsache ist; viel gefährlicher ist   - der faschistische / stalinistisch Diktator Kim Il Sung (Nordkorea), der amtierende Staatspräsident Venezuelas Nicolás Maduro,  Putin (Präsident Russlands) der politische Islam (Iran / Saudi-Arabien) der türkische und islamfaschistische Präsident Erdogan und die buddhistischen Militärs in Myanmar sie verkörpern den totalen autoritären Charakter und zwar so extrem, wie es schon lange nicht mehr gegeben hat.

Es gibt eben einen kleinen Trost, der amerikanische Nationalstaat (USA) kann den autoritären Präsidenten Trump dank der Gewaltenteilung und der 'Freien Meinungsäußerung' die in der Verfassung  'Garantiert' wird, besser kontrollieren als die anderen Staaten.
Die weißen Separatisten und Trump haben als populistische Wutbürger jetzt schon vieles erreicht sie verkörpern [den Volk aufs Maul schau Wahn] als antiamerikanische Sezession; die sie verinnerlicht haben,  aus der  der Wüterich nicht mehr raus kommt. Jedoch: Die USA ist größer als Trump, Emma Lazarus hat die USA größer und weiter gedacht. Amerika war ein Zufluchtsort für alle Verbannten und Verfolgten – so war es.

Mittwoch, 6. September 2017

Simon Wiesenthal Center

Bildergebnis für Simon Wiesenthal Center LogoDas Simon Wiesenthal Center erwägt, den Regierenden Bürgermeister von Berlin in seiner Auflistung der schlimmsten antisemitischen Ereignisse dieses Jahres zu erwähnen. Dafür erntet es heftige Kritik auch von Personen und Organisationen, die ihm sonst verbunden sind. Zu Unrecht, denn die Überlegung des Zentrums ist eine so gezielte wie berechtigte Warnung an einen alles andere als unwichtigen Politiker, der sich in Bezug auf den Antisemitismus oft einfach wegduckt.

Seit 2010 veröffentlicht das Simon Wiesenthal Center (SWC) in Los Angeles am Ende jedes Jahres seine „Top Ten Worst Global Anti-Semitic/Anti-Israel Incidents“, also eine Rangliste der zehn aus Sicht des SWC weltweit schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Vorfälle des jeweiligen Jahres. Auch wenn diese Vorfälle oft mit konkreten Personen verbunden sind, ist die Liste eines nicht – selbst wenn das immer wieder behauptet wird: nämlich eine Top Ten der übelsten Antisemiten auf dem Planeten. Sonst würden sich Zusammensetzung und Reihenfolge auch nicht von Jahr zu Jahr so stark ändern, wie es stets der Fall ist. Es geht dem Zentrum vielmehr erkennbar vor allem darum, deutlich zu machen, welch bedrückend vielfältige Erscheinungs- und Ausdrucksformen der Antisemitismus hat; wo er überall zu Hause ist – politisch, geografisch, institutionell; wie enorm die Verheerungen sind, die er anrichtet; und wie dringend der Handlungsbedarf ist, der aus alledem resultiert.